

Mit dem Widerstand wächst die Kraft.
„Wir stehen vor einem Jahrzehnt des Muskels“, sagen Sportwissenschaftler. Schön mag es sein, durch den Park zu joggen, aber es reicht nicht.
Allen, die nicht gern ins Fitness-Studio gehen, verkünden die Forscher eine eher unangenehme Botschaft: Im Fitness-Studio wachsen Muskeln. Im Park wachsen sie kaum.
Erste Erkenntnis: Wer Muskelmasse ansammelt, vermehrt auch seine Botenstoffe. Deren Befehle durchfluten den Körper den ganzen Tag rund um die Uhr. Kräftige Muskeln sorgen dafür, dass Zucker und Fett selbst dann abgebaut werden, wenn wir faul auf dem Sofa liegen.
Zweite Erkenntnis: Je älter wir werden, umso mehr schwinden unsere Muskeln - wenn wir nicht dagegen angehen. Pro Lebensjahrzehnt 10% weniger Muskeln, so lautet die Faustformel. Krasses Beispiel: Drei Wochen krank im Bett schwächen uns mehr als zwei Jahrzehnte des Alterns.
Haben Sie schon einmal etwas von „Sarkophenie“ gehört? Wörtlich übersetzt heißt das „Fleischmangel“ oder auch „Muskelschwund“. Dies ist der Hauptgrund für die vielen Rücken- und Hüftprobleme in unserer Zeit. Erhalten Sie sich Ihre Muskeln, sie sind der wichtigste Schutzfaktor gegen das Pflegeheim!
Dritte Erkenntnis: Es reicht nicht, nur zu joggen. Ausdauertraining kräftigt nur einen einzigen Muskel: den Herzmuskel. Krafttraining dagegen stärkt nicht nur den gesamten Muskelapparat, sondern erhöht außerdem die Ausdauer und lässt das ganze System Muskel anspringen.
Muskeln sind der größte Fettverbrennungsmotor!
Wer durch Krafttraining seine Muskeln aufbaut, vergrößert wie beim Motor, den Hubraum seines Körpers. Die Folge ist ein höherer Energieverbrauch, und anders als beim Motor, verbrennen unsere Muskeln auch noch Fette im Ruhezustand, 24 Stunden täglich, denn Muskeln sind aktives Gewebe.