Was ist Yoga?
Der Sammelbegriff Yoga umfasst verschiedene Techniken, die helfen sollen, das Bewusstsein der Menschen positiv zu verändern.


Längst hat sich Yoga aus der esoterischen Ecke verabschiedet und ist für Schüler, Hausfrauen, Berufstätige, Musiker, Philosophen und Manager, aber auch für Rentner eine wertvolle Methode geworden, sich in einer Zeit, in der viele das Vertrauen in die mechanische Kunst der Ärzte verloren haben, wo die globale Weltwirtschaft neue Ängste bei vielen Menschen hervorruft, wo Kriege und Terror uns in Aufregung versetzen, wo die Angst vor Arbeitslosigkeit in vielen von uns steckt, in einer Zeit also, wo auch das traditionelle Rückzugsgebiet Religion immer mehr an Bedeutung verliert und eine Sinnkrise des Lebens viele nach Auswegen suchen lässt, sich auf sich selbst rückzubesinnen und dadurch Kräfte zu generieren, die einem den Halt geben, um mit den Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft fertig zu werden.

Yoga als Entspannungstechnik ist zwar weit verbreitet, es bedarf aber auf Grund der verschiedenen Richtungen einer genaueren Erörterung. Bei uns im Elan wird das sogenannte Hatha Yoga unterrichtet, die wohl am weitesten verbreitete Yoga Technik in der westlichen Welt.

Unter Hatha Yoga versteht man körperliche und mentale Übungen, die das Ziel verfolgen, eine harmonische Verbindung von Atmung, Bewegung und Konzentration zu erreichen. Hatha Yoga hat in vielen Entspannungsübungen der Neuzeit Einlass gefunden. Viele Übungen sind relativ einfach zu erlernen, eine ganze Reihe von Übungen sind allerdings für den westlich geprägten Menschen etwas schwierig und nicht gleich nachzuvollziehen.

Iyengar ist der Klassiker unter den Hatha Yoga Lehrern. Deshalb berufen wir uns in unseren Kursen vor allem auf ihn.


Iyengar sagt: Durch regelmäßiges Üben von Yogahaltungen der Mensch ein gesundes Gleichgewicht von Flexibilität, Kraft, Ausdauer und Stabilität entwickelt. Die Beobachtung der Atmung verfeinert die Körperwahrnehmung und schult das Konzentrationsvermögen, was eine stabile Basis für mentale und spirituelle Entwicklung schafft. Neben körperlicher Stärke und Flexiblität spürt der Yoga-Übende einen Zugewinn an emotionaler Spannkraft, die hilft, die Herausforderungen des Lebens positiver anzunehmen.

Der bekannte Sportarzt Dr. Müller-Wohlfahrt schrieb dazu in Fit for Fun: Es gibt verschiedenene Yogaschulen, zum Beispiel den Hatha-Yoga ... von dem ich hier schreibe. Es ist körperbetontes Üben. ... ohne die anderen Schulen abwerten zu wollen, möchte ich ein Plädoyer für Hatha-Yoga nach der Iyengar-Methode abgeben: die Methode des indischen Meisters B.K.S. Iyengar ist anatomisch eine äußerst präzise, durchgreifende Arbeit am Körper. Sie ist ein Feinabstimmen und Eindringen in immer tiefere Schichten und Zusammenhänge des Körpers und die damit verbundenen Wahrnehmungsebenen. Das erklärt die heilende Wirkung dieser Methode.


Body-Art
In der Freizeit suchen körperbewusste Menschen immer gezielter nach Möglichkeiten der Entspannung, dem Abbau von Stress und nach Ruhe - und somit einen Weg, wieder zu sich selbst zu finden, und Körper und Geist in Einklang zu bringen.


Natürlich streben auch viele Trainierende nach einem schönen Body, wie er uns aus der Werbung, Medien und persönlichen Idealen vorgegeben wird. Doch um einen schönen Körper und eine positive Haltung zu erreichen, braucht es nicht nur den Körper, sondern auch die Seele.
Die Lösung ist ein Workout, das nicht das Training einzelner Muskelgruppen erzielt, sondern den Menschen aus der Verbindung von Körper, Geist und Seele betrachtet: Body-Art.

Im Body-Art Trainingsprinzip steht der Mensch als funktionelle Einheit im Vordergrund. Die innere Haltung spiegelt die Äussere wider, und somit die Energie, welche sich auf das tägliche Leben überträgt. Body-Art verbindet Elemente aus YOGA, Bewegungstherapie, japanischem DO IN, eigenen Positionen und klassischen Atmungstechniken - zu einer Synergie aus Training und Entspannung. Das Ziel des Body-Art Training ist es letztendlich, das korrekte Funktionieren des gesamten Körpers durch funktionelle Kräftigung und Stabilisierung des ganzen Bewegungsapparates zu gewährleisten.

Durch die gezielte Übungsauswahl, in sich abgestimmte Übungen und Positionen bricht der Körper angelernte Bewegungsmuster auf und wirkt dem Haltungsbild positiv entgegen. Jede Übung wird bewusst mit Atmung und Konzentration so langsam durchgeführt, dass der Körper genügend Raum besitzt Negativbelastungen oder zu schnellen unbewussten Bewegungen entgegen zu wirken.

Im Unterschied zum klassischen Krafttraining steht nicht der einzelne Muskel, sondern der menschliche Körper in seiner Ganzheit im Vordergrund. Alle Übungen und Positionen sind Ganzkörperübungen die mehrere Muskeln im Körper zur gleichen Zeit beanspruchen (trainieren). Viele Positionen im Body-Art erfordern ein erhöhte Balance und Gleichgewichtstechnik. So wird die Aufmerksamkeit in die Körpermitte geführt.